Chronik

Durmersheimer Hexenclub e.V.

 

Wir über uns


Am 7.10.1996 wurde der Durmersheimer Hexenclub e.V. gegründet. Wir haben derzeit 190 Bäretriewer-Hexen, davon sind 39 Kinder und Jugendliche.

Wir treiben rund um die Fastnachtszeit unser Unwesen und gehen auf Umzüge und Brauchtumsabende in der näheren und manchmal auch weiteren Umgebung. Am Schmutzigen Donnerstag wird Durmersheim verhext: Wir fegen die Straßen, übernehmen das Zepter im Dorfleben, stürmen das Rathaus und entmachten den Bürgermeister. Danach wird gefeiert bis "in die Puppen".

Wer Lust und Interesse hat, kann uns ja einmal besuchen kommen, entweder am Schmutzigen Donnerstag oder am Fastnachtssamstag. Da findet nämlich unsere "Hexennacht" statt, die wir jedes Jahr wieder gerne auf die "Bühne" stellen. Es gibt Büttenreden, Showtänze, Musik- und Gesangseinlagen. Nicht zu vergessen natürlich unsere Hexenküche und die Hexenbar.

Am Aschermittwoch freuen wir uns dann auf unser gemeinsames Fischessen und denken nochmal zurück an die vergangenen fröhlichen und ausgelassenen Tage.

Und wer denkt, am Aschermittwoch ist alles vorbei, hat sich getäuscht: Die ganz „Hartgesottenen“ gehen eine Woche später in manchen Jahr auch noch ins Elsaß, die Schweiz oder nach Weil, um dort nochmals das Häs und den Besen zu schwingen. Und es macht wieder Spaß!

Sollte jetzt evtl. jemand Lust bekommen haben, Mitglied bei uns zu werden: Wir freuen uns über Zuwachs in jeder Gruppe, ob aktiv oder passiv, männlich oder weiblich:

Bäretriewer-Hexen:

Mini-Hexen

Hexenschuss

Straßenhexen

Übrigens, auch außerhalb der Fastnachtszeit treffen wir uns, z.B.  immer am 1. Montag eines Monats gegen 19.00 Uhr bei Nikos zum Stammtisch. 

Und jetzt noch eine Spur von Kultur:

Der Name „Bäretriewer“ hat natürlich auch einen tieferen Sinn, der seinen Ursprung in einer - natürlich - wahren Geschichte hat. Kurz gesagt: Es war einmal ...... in grauer Vorzeit ein Mensch (männlich!), der ein klein wenig zu tief ins Glas geschaut hatte und auf dem nächtlichen Nachhauseweg aufgrund dringender Geschäfte einen Abstecher ins Maisfeld wagte und dort plötzlich durch ein schauriges Knurren und Brummen erschreckt wurde. Unser wackerer Zeitgenosse erkannte natürlich sofort, dass es sich bei dem Verursacher dieser Geräusche nur um einen riesigen Bären handeln konnte, und so lief er laut um Hilfe schreiend wieder ins Dorf (ob er Zeit fand, seine Kleidung wieder zu richten, wurde leider nicht überliefert). Und natürlich waren auch damals schon die Durmersheimer ein tapferes und hilfsbereites Volk, welches sich sofort bis an die Zähne bewaffnete, um den Bären zu jagen. Vom Kleinkind bis zu den Urahnen, alle stürmten sie todesmutig das Maisfeld, keiner ist feige zurückgeblieben. Und siehe da, sie haben das Untier ausfindig gemacht und umzingelt! Allerdings nannte man auch damals schon einen Hund mit Locken „Pudel“ und nicht „Bär“!

Tja, ‘e bissle "peinlich" war’s wohl schon, aber seither haben die Durmersheimer halt ihren Spitznamen „Bäretriewer“ weg.